Umfrage der Saarbrücker Zeitung: Fast 3/4 der Saarbrücker sind gegen das irrsinnig teure Projekt "Stadtmitte am Fluss"  
Saarpolitik - politische Informationen
 

Politik im Saarland : Was bezweckt Herr Ostermann mit seinen sonderbaren Spenden ? Jetzt heißt es, er habe auch der SPD gespendet. Dass jemand gleich einer ganzen Reihe verschiedener Parteien spendet, klingt sehr verdächtig und erweckt den Eindruck, da wolle sich jemand nach allen Seiten absichern. Pikant auch, dass das jemand ist, dessen Name schon mehrfach wegen Steuergeschichten im Gespräch war. Seltsam, seltsam...

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Dringender Appell an die Saarbrücker Parteien : Stoppt endlich das viel zu teure Irrsinnsprojekt "Stadtmitte am Fluss" , insbesondere den unbezahlbaren Wahnsinns-Tunnel ! Saarbrücken braucht das Geld für viel wichtigere Dinge als für solchen kostspieligen Blödsinn ! Da die Einnahmen von Stadt, Land und Bund wahrscheinlich sinken werden, ist der viel zu teure Tunnelbau unverantwortlich. Auch das leere Geschwätz von Interessenvertretern, die sich an diesem irrsinnig teuren Projekt bereichern , darf nicht dazu führen, dass hunderte von Millionen Euro buchstäblich in den Sand gesetzt werden.

Franz Walter : Im Herbst der Volksparteien? Eine kleine Geschichte von Aufstieg und Rückgang politischer Massenintegration, Februar 2009, 136 S., kart., 14,80 €  ISBN 978-3-8376-1141-0 (Transcript Verlag) Bestellen 
Schlagworte: Volksparteien, Sozialdemokratie, Christdemokratie, Zivilgesellschaft, Politik. Adressaten:: Politikwissenschaft, Gesellschaftswissenschaft, Soziologie, Geschichte Inhalt: Die Hochzeit der deutschen Volksparteien war sicher zugleich die beste Zeit für die deutsche Gesellschaft im 20. Jahrhundert. Die Volkspartei, ein Produkt von historischen Lernprozessen und Ergebnis sozialer Veränderungen, integrierte unterschiedliche Schichten, Generationen, Kulturen – und sie pazifizierte den zuvor oft antagonistisch ausgetragenen Konflikt. Doch die Zeit der Volkspartei scheint sich dem Ende zuzuneigen: Ihre Fähigkeit zur gesellschaftlichen und politischen Integration schwindet, ihre Vermittlungsleistung zwischen Staat und Bürger mindert sich drastisch. Der Typus »Partei« schlechthin verliert massiv an Zuspruch, wird zunehmend weniger als Medium der Teilhabe genutzt.
Franz Walter beschreibt und analysiert den Auf- und Abstieg der Großparteien in Deutschland. Und er fragt nach Alternativen. Kann die Zivil- oder Bürgergesellschaft ersetzen, was den Parteien an Repräsentanz nicht mehr gelingt? Der bekannte Göttinger Parteienforscher schlägt einen weiten historischen Bogen, um in einem farbigen wissenschaftlichen Essay ein zentrales Problem der deutschen Politik zu diskutieren. Franz Walter (Prof. Dr.) lehrt Politikwissenschaft an der Universität Göttingen. Er leitet dort die »Arbeitsgruppe für Parteien- und Politische Kulturforschung« und veröffentlicht zur Geschichte und Entwicklung der deutschen und europäischen Parteien und Gesellschaften.

   
                                                      

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